Heimat- und Geschichtsverein Osterode am Harz und Umgebung eV.

Geschichte und Gegenwart erforschen und bewahren

 

Aus gegebenem Anlass können die Bücher auf unbestimmte Zeit einzig per Postweg erhalten werden.

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2020, 130 Seiten

5,00 €

 

Als 18. Sonderheft der Heimatblätter des Heimat- und Geschichtsvereins erschien eine Publikation über das Ende des Zweiten Weltkriegs in Osterode. Stadtarchivar Ekkehard Eder schildert die Ereignisse im Bereich der Stadt im April 1945. Neben der einheimischen Bevölkerung hielten sich auch viele Flüchtlinge und Evakuierte, ausländische Zwangsarbeiter sowie das Personal und die Patienten mehrerer Militärhospitäler hier auf, so dass Osterode in der Endphase des Krieges völlig überfüllt war. Geschildert werden die Bombardierung des Hauptbahnhofs und die Ermordung von KZ-Häftlingen beim Haltepunkt Osterode-Süd. Die Hoffnungen der Osteroder auf eine kampflose Besetzung der Stadt durch die Amerikaner erfüllten sich nicht. Als Teil einer „Festung Harz“ sollte auch Osterode verteidigt werden. Trotz der militärisch aussichtslosen Lage schickte die Naziführung die Wehrmacht weiter in einen längst verlorenen Kampf. So stellten sich am 11. April etwa 300 deutsche Soldaten dem Vormarsch der weit überlegenen US-Truppen entgegen. Unter schweren Verlusten mussten sich die Verteidiger schon nach wenigen Stunden in den Harz absetzen.

Als bereits die ersten Granaten in der Stadt einschlugen hatte man die Zivilbevölkerung in die Gipsstollen, den Luftschutzraum am Ührder Berg und in die Harzwälder evakuiert. Auf ihrem Rückzug sprengte die Wehrmacht auch die drei Sösebrücken im Stadtbereich. Zahlreiche Gebäude, insbesondere im Bereich Johannistorstraße und Johannisvorstadt, wurden dabei zerstört, ohne dass diese sinnlosen Sprengungen den Vormarsch der Amerikaner verzögern konnten. Nach Beendigung der Kämpfe durfte die deutsche Zivilbevölkerung in ihre Häuser zurückkehren. Während der Kampfhandlungen und in den darauffolgenden Tagen kam es in Osterode auch zu zahlreichen Plünderungen. In der Eisensteinstraße und in der Spinnhütte richteten die Amerikaner kurzfristig Gefangenenlager für die deutschen Soldaten ein.

Auf der Grundlage zahlreicher Publikationen, Archivakten und Zeitzeugenberichte zeichnet der Autor ein detailliertes Bild der Ereignisse in Osterode. Dabei werden die Tage im April 1945 sowohl aus Sicht der Soldaten als auch aus der Perspektive der Zivilbevölkerung geschildert.

Martin Granzin: Die Schüler der Osteroder Lateinschule à 10,00 €
Joachim Buff: 500 Jahre Osteroder Stadtwald à 5,00 €

 

Beobachtungen und Gedanken,

2015, 52 S., 39 s/w Fotos

4,00 Euro

Inhaltsverzeichnis:

  • Friedhofskultur in Osterode - Volksglaube und Bräuche
  • Erkenntnisse aus Kirchenbüchern - Friedhofskultur um 1545 - Begräbnisbücher
  • Religion ein Zweckbündnis? - Mensch und Gemeinschaft - Glaubensfestigkeit - Trauerbewältigung
    - Begleitung durch Bestattungsunternehmen
  • Begegnungsstätte Friedhof - Grabsymbole - Naturverbundenheit
  • Anhang mit Bildteil - Friedhofsordnung 1887 und 1925

2016, 264 S.

12,00 Euro

Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis (Burg):
Besitzer/Bewohner - "Freiheit" - Burganlage (Besonderheiten, Zuwegung, Turm) - Überlegungen: Unterirdischer Gang? - Ruine - Gebäudereste - Ausgrabungen - Restaurierung - Zeittafel - Gedichte und Sagen. 54 s/w Fotos, 2 Farbtafeln

Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis (Friedhof):
Totenbrauchtum (Totenbett, Sterbegeläut, Leichenzug, Begräbnis) - Ausnahmen (Selbstmörder, Hingerichtete, Seuchen, Fremde) - Sarg - Totenkranz/krone - Friedhofsgeschichte allg. - Johannisfriedhof (Gebäude: Johanniskirche, Beinhaus, Barfüßerkloster, Rasthaus, Friedhofskapelle) - Grabmäler/Grüfte - Grabsymbole - "Spaziergang" - Parkfriedhof - Soldatenfriedhof - Aktuell - Muslimischer Teil - Gräber: abgegangene Gräber, Kindergräber, Soldatengräber 1. und 2. WK, verwitterte Grabsteine - Kirchengrüfte/Epitaphe (sonstige Kirchen).

153 s/w Fotos, 2 Farbtafeln

Preis: 15,00 €

Die Veröffentlichung von Ekkehard Eder: „Osterode am Harz zwischen Kaiserreich und Republik – Vom Vorabend des 1. Weltkriegs bis zum Sommer 1919“ kann beim Heimat- und Geschichtsverein Osterode, Martin-Luther-Platz 2 (Altes Rathaus), donnerstags von 16-17 Uhr zum Preis von 15,00 € erworben werden. Außerdem ist das Heft im Museum im Ritterhaus, Rollberg 32, erhältlich (Öffnungszeiten: Di.-Fr. 10-13 Uhr und 14-17 Uhr, Sa. und So. 14-17 Uhr, Heiligabend bis 2. Weihnachtsfeiertag geschlossen).

Pressenotiz:

Osterode im Ersten Weltkrieg

Als Sonderheft der Heimatblätter des Heimat- und Geschichtsvereins ist nunmehr eine neue Publikation über den Ersten Weltkrieg in Osterode erschienen. Stadtarchivar Ekkehard Eder beschränkt sich dabei nicht nur auf die Zeit des Krieges, sondern schildert auch die Ereignisse in Osterode in den Jahren vor 1914 bis zum Sommer 1919. Der Autor geht dabei auf den Bevölkerungszuwachs, die bauliche Entwicklung und die wirtschaftliche Situation ein. Er beschreibt auch das Lebensgefühl jener Jahre und stellt die Politiker und Verwaltungsleiter vor, die damals in Stadt und Landkreis Osterode in der Verantwortung standen. Während einerseits im technischen und wirtschaftlichen Bereich große Fortschritte erreicht wurden, blieben die politischen Verhältnisse häufig noch von althergebrachten Regelungen bestimmt, die längst nicht mehr in die Zeit passten.

Der Kriegsausbruch im August 1914 wurde von einigen, meist jüngeren Osterodern bejubelt, während andere mit großer Sorge die Ereignisse verfolgten. Hunderte Osteroder mussten an die Front. Ihre Angehörigen hielten mit Feldpostbriefen Kontakt zu ihnen. Frauen ersetzten die eingerückten Männer in Betrieben, Schulen und Organisationen. In der Stadt stationierte das Militär mehrere Kompanien der Goslarer Jäger, eine Osteroder Jugendkompagnie diente der vormilitärischen Ausbildung der Heranwachsenden. Das industrialisierte Deutschland, das auf den Import von Rohstoffen und Nahrungsmitteln angewiesen war, kam durch die englische Seeblockade in erhebliche Schwierigkeiten. Mit Materialsammlungen und Beschlagnahmungen wurde versucht, die auf Rüstungsproduktion umgestellten Betriebe in Gang zu halten. Kriegsgefangene setzte man auch bereits im Ersten Weltkrieg in Osteroder Betrieben ein. Eine strenge Rationierung der Lebensmittel und anderer Verbrauchsgüter konnte Hunger und Not nicht abwenden. Schwarzhandel und Wucher wurde – häufig vergeblich – von den Behörden bekämpft. Während in der ersten Kriegsphase die meisten Bevölkerungsgruppen in Deutschland noch einmütig die kriegsbedingten Maßnahmen unterstützten, hatte die Menschen nach vier Jahren Tod, Leiden und Entbehrungen genug. Eine Revolution fegte die Monarchie hinweg, auch in Osterode gestaltete ein Arbeiter- und Soldatenrat den Übergang zu einer neuen, republikanischen Staatsform. Die Heimkehr der Soldaten und ihre Wiedereingliederung in das Erwerbsleben, die Versorgung der Kriegsinvaliden, Witwen und Waisen stellten auch die Osteroder vor erhebliche Herausforderungen.

  • Familie
  • Bleiweißfabrik
  • Wohngebäude

Preis: 12,00 €

Zeitzeugenberichte aus Stadt und Kreis
Osterode am Harz zur Grenzöffnung
am 9. November 1989


Preis: 5,00 €



Erhältlich im Museum, im Bürgerbüro,, bei den Zentralstellen der Sparkasse und der Volksbank sowie im Büro des Heimat- und Geschichtsvereins.

13. Sonderheft der Heimatblätter für den süd-westlichen Harzrand, herausgegeben vom Heimat- und Geschichtsverein Osterode am Harz und Umbebung

Osterode am Harz 2009

Gastwirtschaften, Hotels und Cafés, die vor 1957 entstanden.

Preis:  10,00 €

Heft

1

(1965) Hans-Günther Griep:
"Das Bauernhaus im ostfälischen Sprachgebiet"
(ist leider vergriffen)

   Ausverkauft

Heft

2

(1970) Martin Granzin:
Ratswaage und Hochzeitshaus

 

Ausverkauft

Heft

3

(1989)
Martin Granzin, Gottfried Kudlek:
Das Harzkornmagazin

à

5,00 €

Heft

4

(1982) Ingrid Weibezahn:
Die Villa Schachtrupp

à

5,00 €

Heft

5

(1983) Hans Volz:
Die Ratsapotheke

à

5,00 €

Heft

6

(1984)
Paul Martins, Martin Granzin:
Das Rathaus

à

5,00 €

Heft

7

(1987)
Hans G. Meyer, Franz Schimpf: Das Ritterhaus

à

5,00 €

Heft

8

(1996)
Ekkehard Eder:
Eisenbahnstrecke Seesen-Osterode-Herzberg

à

12,00 €

Heft

9

(1996)
Ingrid Kreckmann:
Uehrde - Stadtdorf seit 550 Jahren

à

12,00 €

Heft
10
(2002)
Ingrid Kreckmann (Hrsg.):
Kleines Künstlerlexikon
à
9,00 €

Heft

11

Ekkehard Eder:
Osteroder ohne Bürgerrecht

à

3,00 €

Heft

12

(2017)
Ingrid Kreckmann:
Zu Gast in Osterode am Harz - Gastwirtschaften, Hotels und Cafés, die vor 1957 entstanden

à

 10,00 €
Heft
13
Hans Mittmann / Ekkehard Eder: GRENZFÄLLE
à
5,00 €
Heft
14
Ekkehard Eder:
Osterode zwischen Kaiserreich und Republik
à 15,00 €
Heft
15
Albrecht Schütze:
Friedhofskultur im Wandel - Stadtfriedhof in Ostrode am Harz
à 4,00 €
Heft
16
Heike Grobis:
Alte Burg und Johannisfriedhof
à 12,00 €

 

Format: DIN A5

Aufgrund der Corona-Krise sind alle Veranstaltungen auf unbestimmte Zeit ausgesetzt!

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